Die KI-gestützte maschinelle Übersetzung mag wie Magie erscheinen, aber KI ist immer noch nicht in der Lage, den tieferen Sinn eines Textes, den Tonfall, die Absicht oder die kulturellen Nuancen zu „verstehen“, die eben nur in einer menschengemachten Übersetzung transportiert werden können.
Hier bei BigTranslation beobachten wir, wie sich alles immer schneller entwickelt: automatisierte Kommunikation, sofortige Antworten, maschinengenerierte Inhalte und natürlich Übersetzungen, die von künstlicher Intelligenz (KI) in Sekundenschnelle erstellt werden. Beim Lesen solcher Schnellübersetzungen findet man jedoch häufig unnatürliche oder auch komplett falsche Ausdrücke.
Dieses Phänomen ist kein Zufall. Auch wenn KI-gestützte maschinelle Übersetzung Schnelligkeit und angebliche Effizienz bietet, ist sie doch nicht in der Lage, den Sinn, den Ton, die Absicht und die kulturellen Nuancen eines Textes genau zu übertragen. Dies kann nur eine Übersetzung durch professionelle menschliche Übersetzer gewährleisten.
Genau hier liegt der zentrale Punkt. Die Zukunft der Übersetzung kann also offensichtlich nicht darin bestehen, Menschen komplett durch KI zu ersetzen, sondern darin, dass Fachpersonen die besten Werkzeuge nutzen und sich von der Technologie optimal unterstützen lassen.
Was sind CAT-Tools und warum sind sie nicht dasselbe wie KI?
Zunächst wollen wir die Begriffe klären, da sie manchmal verwechselt werden. CAT-Tools (Computer Aided Translation-Tools) sind Computerprogramme. Sie übersetzen nicht selbst, sondern helfen menschlichen Übersetzern, besser, schneller und konsistenter zu arbeiten. Bekannte Beispiele sind SDL Trados, MemoQ, Wordfast oder Smartcat.
Diese Tools funktionieren wie eine Art „intelligentes Gedächtnis“: Sie speichern einmal erstellte Übersetzungen und schlagen sie wieder vor, wenn später ein ähnlicher Text zu übersetzen ist. Sie können auch die Verwaltung von Glossaren und die Überprüfung von terminologischer Konsistenz unterstützen oder Fehler aufdecken. Aber die Entscheidung liegt immer bei der Person, die mit dem Tool arbeitet, und das ist der springende Punkt.
Wenn wir hingegen von KI-Übersetzung sprechen (wie Google Translate, DeepL oder mehrsprachige Chatbots), so übernimmt die Maschine den gesamten Vorgang. Es gibt weder davor noch danach eine menschliche Kontrolle, es sei denn, jemand überprüft den maschinell erstellten Text im Nachhinein und überarbeitet ihn. Hierbei sprechen wir von menschlichem Postediting/Lektorat.
Der grundlegende Unterschied Ist das Verstehen gegenüber dem Berechnen
Ein CAT-Tool unterstützt den menschlichen Geist. Die KI hingegen versucht, ihn zu ersetzen. Und das führt zu einem völlig anderen Endergebnis.
Bei der menschlichen Übersetzung geht es darum, die ursprüngliche Botschaft zu verstehen, ihren Zusammenhang zu interpretieren und sie in einer anderen Sprache, aber mit derselben Bedeutung, demselben Ton und derselben Emotion wiederzugeben. Ein Übersetzer tauscht nicht einfach Wörter aus oder schlägt sie auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeitsberechnungen vor. Er übersetzt Absichten, Metaphern, Humor, Ironie und kulturelle Bezüge. Er übersetzt das, was Kommunikation menschlich macht.
Eine KI, so fortschrittlich sie auch sein mag, versteht nicht. Sie berechnet Wahrscheinlichkeiten. Sie wählt Wörter nach statistischen Mustern oder neuronalen Netzen aus, weiß aber nicht, ob ein Text sarkastisch, poetisch oder technisch ist. Dadurch kann eine maschinelle Übersetzung auf den ersten Blick korrekt erscheinen, doch scheitert sie oft in kommunikativen und intentionalen Details wie dem Register, der Natürlichkeit oder der Kohärenz mit dem Kontext.
Wenn KI versagt (und Sie es nicht einmal merken)
Wir alle haben schon amüsante und manchmal katastrophale Beispiele für Fehler in maschinellen Übersetzungen gesehen. Von Hinweistafeln mit unverständlichen Anweisungen bis hin zu nicht umsetzbaren Produktanleitungen.
Aber im beruflichen Umfeld sind solche Fehler nicht lustig. Ein falsch übersetzter Satz in einem Vertrag kann dessen rechtliche Bedeutung verändern, ein falscher Begriff in einem technischen Handbuch kann zum Ausfall einer Maschine führen, ein kultureller Fehler in einer Marketingkampagne kann das Image einer Marke beschädigen.
Die KI versteht auch keine Konsequenzen. Sie weiß nicht, wann Sie ein Fehler Geld oder Ihren Ruf kosten kann. Nur ein menschlicher Übersetzer kann mit Urteilsvermögen und Verantwortung sicherstellen, dass jedes Wort seine Funktion erfüllt.
Menschliche Übersetzung mit Hilfe von CAT: das perfekte Zusammenspiel
Der Schlüssel zum Erfolg ist, Technologie nicht rundheraus abzulehnen, sondern sie intelligent zu nutzen. CAT-Tools sind Software für die Welt der Übersetzung. Diese Programme sind die besten Verbündeten der menschlichen Übersetzer, da sie es ihnen ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, also auf den Sinn eines Textes.
Mit einem guten CAT-Tool kann der Übersetzer:
- Die terminologische Konsistenz bei langen Projekten oder bei Projekten, an denen mehrere Übersetzer beteiligt sind, wahren.
- Auf bereits erfolgte Übersetzungen zugreifen, um die Arbeit beschleunigen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
- Fehler vermeiden, dank integrierter Funktionen zur Qualitätskontrolle.
- Die Produktivität erhöhen, ohne die Natürlichkeit eines Textes zu riskieren.
Kurz gesagt, die Technologie muss helfen, ohne einzugreifen. Sie unterstützt, sodass die Übersetzung menschlich bleibt, aber mithilfe von „technologischen Superkräften“ abläuft.
Warum Sie der KI nicht blind vertrauen sollten
Man könnte denken: „Wenn die KI schnell und ohnehin mehr oder weniger gut übersetzt, warum sollte man dann für einen menschlichen Übersetzer bezahlen?
Die Antwort ist einfach: Weil die Bezahlung für Qualität weniger kostet als die Folgen von Fehlern.
Das Übersetzen mit KI ohne menschliche Überprüfung kann beim so genannten „Gisting“ nützlich sein, wenn man die allgemeine Bedeutung eines Textes in einem informellen Kontext verstehen möchte, aber nicht, wenn man Texte erstellt, um sie zu veröffentlichen, etwas zu verkaufen oder zu kommunizieren. Eine schlechte Übersetzung vermittelt ein unprofessionelles Bild, kann Verwirrung stiften und im schlimmsten Fall schwerwiegende rechtliche oder rufschädigende Folgen haben.
Darüber hinaus gibt es eine Sache, die KI nicht kopieren oder nachahmen kann, und das ist sprachliches Einfühlungsvermögen. Menschliche Übersetzer spüren die Sprache. Sie wissen, wenn ein Wort „falsch klingt“, wenn ein kultureller Ausdruck unpassend ist oder wenn ein Tonfall abgemildert werden muss. Diese Sensibilität kann nicht programmiert werden.
Kurz gesagt: Maschinen helfen, aber Menschen kommunizieren
Menschliche Übersetzung ist nicht nur eine Frage der Genauigkeit, sondern auch eine Frage der Verbundenheit. Übersetzen heißt verstehen und neu interpretieren, nicht nur Text umwandeln.
Wir bei BigTranslation sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft des Übersetzens nicht darin besteht, Fachleute durch KI-Systeme zu ersetzen, sondern darin, die besten Werkzeuge einzusetzen und die Technologie sinnvoll und optimal zu nutzen. CAT-Tools sind das perfekte Beispiel, die ideale Kombination aus Technologie und menschlichem Urteilsvermögen.
Wenn Sie also das nächste Mal eine Übersetzung benötigen, denken Sie daran, bevor Sie Ihre Texte in die „Hände“ einer KI legen, dass es ratsam und zu bevorzugen ist, auf einen menschlichen Übersetzer zu vertrauen, der sich von einem CAT-Tool unterstützten lässt, um eine schnelle, korrekte, kohärente und effiziente Übersetzung zu ermöglichen, bei der der Sinn erhalten bleibt und die vertrauenswürdig klingt.
In einem Umfeld, das von der Automatisierung dominiert wird, halten wir bei BigTranslation an der begründeten Überzeugung fest, dass die menschliche Übersetzung immer noch die einzige Möglichkeit ist, Worte wirklich zum Sprechen zu bringen. Nutzen Sie unser Sofortangebot und lassen Sie Ihr Projekt übersetzen, um hinauszugehen und die Welt zu erobern!

